Berlin: Deutsches Bündnis Kindersoldaten übergibt über 30.000 Unterschriften an Bundesverteidigungsministerin von der Leyen (Quelle: Bündnis Kindersoldaten)

Keine Minderjährigen bei der Bundeswehr!

Deutsches Bündnis Kindersoldaten übergibt über 30.000 Unterschriften an Bundesverteidigungsministerin von der Leyen

Berlin, 14.9.2017. Zum Abschluss der Kampagne „Unter 18 Nie“ gegen die Rekrutierung von Minderjährigen bei der Bundeswehr überreichten Vertreter des Deutschen Bündnis Kindersoldaten über 30.000 Unterschriften an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Sie forderten im Gespräch mit der Ministerin und ihren Mitarbeitern, die Rekrutierung und Werbung von minderjährigen Jungen und Mädchen als Soldaten zu stoppen. Mehr

Die Aktion im Video

Unterschriften-Übergabe an Ministerin von der Leyen

Keine Minderjährigen in Armeen weltweit - auch nicht in der Bundeswehr

Übergabe von 30.000 Unterschriften an die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen

Das Bündnis Kindersoldaten hat gegen die Rekrutierung von Minderjährigen in die Bundeswehr Unterschriften von mehr als 30.000 Unterstützern bekommen. Diese wurden der Ministerin am 31. August bei einer Wahlkampfveranstaltung in Osnabrück durch die beiden Bündnissprecher Frank Mischo (Kindernothilfe) und Ralf Williger (Térre des hommes) überreicht. Mehr

Red hand Day: Rote Hände abgeben

Rote Hand-Aktion im Deutschen Bundestag

Dem guten Willen müssen Taten folgen

Berlin, 15. Februar 2017 - Zum fünften Mal seit 2012 fand heute im Bundestag auf Einladung der Kinderkommission eine Rote-Hand-Aktion gegen den Einsatz von Kindern und Jugendlichen als Soldaten statt. Die Rote-Hand-Aktion ist eine Initiative der Zivilgesellschaft, die 2003 vom Deutschen Bündnis Kindersoldaten gestartet wurde und inzwischen weltweit in über 50 Ländern durchgeführt wird. Bei den bisherigen Aktionen im Bundestag haben hunderte Abgeordnete aller Parteien und zahlreiche Minister ihren roten Handabdruck abgegeben und damit die Forderungen der Aktion unterstützt. Mehr

 

Red Hand Day 2017: Deutsches Bündnis Kindersoldaten - Bundespressekonferenz in Berlin (Quelle: Deutsches Bündnis Kindersoldaten)

Keine Kleinwaffen in Kinderhände!

Deutsches Bündnis Kindersoldaten und Brot für die Welt fordern zum Red Hand Day den kompletten Stopp von Kleinwaffenexporten und ein Rüstungsexportgesetz

Berlin, 9.2.2017. Anlässlich des Red Hand Day veröffentlichen terre des hommes, die Kindernothilfe und World Vision Deutschland als Mitglieder des Deutschen Bündnis Kindersoldaten gemeinsam mit Brot für die Welt die Studie „Kleinwaffen in Kinderhänden. Deutsche Rüstungsexporte und Kindersoldaten“. Sie rufen die Bundesregierung auf, den Export von Kleinwaffen und Munition komplett zu stoppen und ein Rüstungsexportgesetz mit rechtlich verbindlichen und einklagbaren Ablehnungskriterien zu schaffen. Rund 250.000 Kindersoldaten werden in mindestens 20 Ländern zum Kämpfen gezwungen oder als Spione, Lastenträger oder Sexsklaven missbraucht. In viele dieser Länder liefert Deutschland Waffen. Mehr

Jugendschutz gilt nicht in der Bundeswehr

Berlin, 31.8.2016. In der Bundeswehr gelten keine Jugendschutzmaßnahmen, 17-jährige Jungen und Mädchen werden genauso an der Waffe ausgebildet wie Erwachsene und zusammen mit Ihnen untergebracht. Das Risiko, dass sie körperlich und psychisch überfordert sind, Opfer von Mobbing oder Missbrauch werden oder später als Volljährige in Auslandseinsätzen traumatisiert, verstümmelt oder getötet werden, ist hoch. Anlässlich des Antikriegstages am 1. September appelliert das Deutsche Bündnis Kindersoldaten an Bundesverteidigungsministerin von der Leyen, das Eintrittsalter in die Bundeswehr auf 18 Jahre zu erhöhen und den Straight 18-Standard einzuhalten. Auf der Webseite www.unter18nie.de werden dafür Unterschriften gesammelt. Mehr

Unter18Nie: Appell an Ministerin von der Leyen (Quelle: Bündnis Kindersoldaten)

Unter18Nie: Appell an Ministerin von der Leyen

Unterschriftenaktion: Helfen Sie mit, die Rekrutierung und Gefährdung von Minderjährigen zu stoppen und den 18-Jahre-Standard auch in Deutschland zu erreichen. Fordern Sie Verteidigungsministerin von der Leyen auf, das Rekrutierungsalter auf 18 Jahre anzuheben. Mehr

„Panzer sind kein Spielzeug“
Bundeswehr lässt Kinder Panzer fahren

Osnabrück / Duisburg, 20.6.2016: Nachdem Bundeswehrsoldaten vor einer Woche beim „Tag der Bundeswehr“ in Stetten Kinder an Maschinenpistolen hantieren ließen, ist es am Sonntag zu einem ähnlichen Vorfall gekommen: Beim „Tag der offenen Tür“ in der Ostmark-Kaserne in Weiden in der Oberpfalz durften Kinder auf Panzer klettern und Panzerfahrten mitmachen. Mehr

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